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4 Aug
Auf unserem Terminalservercluster läuft eine spzielle POS-Software. Weil der Anwenderbereich doch ziemlich klein ist, sieht sich der Hersteller nicht in der Pflicht, sich an die Windows Programming Guidelines von Microsoft zu halten. Als die Software nur ausschließlich auf Unix lief, wurden alle Settings in der Datenbank gespeichert. Mit der Einführung eines grafischen Frontends ging man dazu über, vieles in der Registry abzulegen. Aber nicht beim User (HKCU), sondern im lokalen Maschinenkonto (HKLM). Offenbar wollte man sich die Einstellerei für jeden einzelnen User ersparen. Blöd nur, dass diese Settings so beim Roaming nicht mitrepliziert werden können. Melden sich die User auf einer anderen Maschine an, fehlen folglich die Einstellungen.
Gut, so oft muss nichts geändert werden, sodass bisher bei Änderungen ein kleiner Registry-Export eben auf allen Servern manuell eingeblasen wurde. Das ist aber ärgerlich und schützt auch nicht davor, dass von den Usern gesetzte Einstellungen verloren gehen oder Inkonsistenzen entstehen.
Abhilfe kann nur ein automatisierter Export beim Abmelden und Import beim Anmelden bringen. Ein Logonscript, das die notwendigen Settings und Parameter der POS-Software bereitstellt läuft sowieso. Wenn nun beim Beenden des Programmes die Registry-Settings auf einen zentralen Speicher (Datenbankserver) abgelegt und beim nächsten Login vor dem Start der Software wieder eingelesen werden, sind alle Probleme behoben. Ein Backup der Einstellungen entsteht so ganz nebenbei mit.
Die zu umschiffende Problematik war, dass die Unterteilung der Keys nicht gerade exportfreundlich ist. In jeder möglichen Setting gib es ein Unterverzeichnis für die Client-IP-Adresse, auf der die Software läuft. Somit sind aus gut 15 Keys, teilweise unterverschachtelt, die Werte für den Export zu enumerieren. Gescriptet wurde alles per KIX, dank Rekursion auch klein und effizient, die Exportdatei ist Regedit-Kompatibel, ein Import also jederzeit (auch manuell) machbar.
6 Jul
2 Jun
31 Mrz
Das YAML-Framework ermöglicht für viele CMS und Shop-Systeme den gleichen Aufbau von Layouts. Für den technisierten Laien gibt es den YAML-Builder. Damit läßt sich im Browser ein neues Template bauen und sofort begutachten. Web 2.0 eben.
31 Mrz
Es ist eben manchmal notwendig, auch einer altertümlichen, aber sehr verbreiteten Sprache den Umgang mit modernen Schnittstellen beizubringen. REST (, Vergleich zu SOAP) ist eines der goßen Themen im Web und im Datenaustausch. Daher verwundert es nicht, dass es auch in bestehenden Systemen und Anwendungen implementiert werden muss.