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16 Nov
Dieser Tage war ich auf der Hausmesse einer großen IT-Company. Eines der großen Themen nach der (nach wie vor aktuellen Thematik) Rechenzentrums-virtualisierung/-flexibilisierung (…) ist nun die Virtualisierung der Desktops. VMware war mit einigem Personal vertreten, auch andere Hersteller derartiger Lösungen waren vor Ort. Gemeinsam ist den Konzepten, dass das Betriebssystem des Clients auf einem Server im (bereits vollends virtualisierten) Rechenzentrum läuft. Nur die Ein-/und Ausgabe läuft über einen wie auch immer gearteten Client.
Gut, bis hier her klingt das noch nicht spektakulär, können das doch die großen Mainframes seit jeher und ist auch mit Terminal Services von Microsoft bereits erfunden worden.
Das Prinzip soll aber noch einen Schritt weitergehen: Nicht nur dass das Desktopbetriebssystem auf einem Server installiert ist (VDI), auch die darauf laufende Software soll nur virtuell auf dem Betriebssystem laufen (Thinstall/ThinApp machts möglich). Desweiteren kann der User “seine” Umgebung auch auschecken und auf seinem Notebook, PC oder sonstigem Gerät laufen lassen. Das bedeutete, dass auf der Clientmaschine eine VM-Umgebung läuft, mit der sich das Image vom Server betreiben läßt. Beim Wiedereinchecken wird das lokale Image mit dem Server synchronisiert (es werden nur die Deltas übertragen). Auch ist das Anmelden an versch. Instanzen kein Problem, der “Schreibtisch” wandert also wirkich mit dem User mit!
Zudem ist das Erstellen einer neuen Maschine von einer bestehenden per Cloning sehr einfach, die neue Maschine benötigt nur 25MB, es werden schließlich nur noch die Deltas vom Original gespeichert. “Natürlich” vergibt das System auch eine neue SSID, MACID und Userkennung. Das setzt voraus, dass VI4 im RZ läuft, das serienmäßig (wie die bisherigen Workstation-Versionen) dynamische Festplatten (sparse virtual disk) unterstützen wird.
VMWare bietet lt. Messeinfo den Client (VMWare View) ab Start (12/08) für Windows, Linux und einige ThinClients an. Mac OS X und iPhone folgen 2009. Preislich gibt es 10 Lizenzen (User-based, ink. dafür notwendiger ESX- und VirtualCenter-Lizenz, mit dabei ist auch ThinPrint und Wyse TCX) für 1500,-$. Für VMWare-Verhältnisse ein Schnäppchen.
Damit kommen wir endlich zu einer Entwicklung, die das Leben der (Windows-)Admins erheblich erleichtert: Es ist keine vollständige Installation eines Betriebssystems inkl. aller Treiber usw. auf einem Client mehr nötig! Und der User hat an jedem Ort seine Umgebung, mit der er gewohnt ist zu arbeiten. Auch eine kurze Umwidmung eines Clients (z.B. alle Notebooks in Schulungsgeräte verwandeln) ist dann keine Zauberei mehr.
Wenn man sich alle Entwicklungen der letzen Jahre zum Thema “Vereinfachung der Installation” und “Wartbarkeit” von Windows-System durch den Kopf gehen läßt (Unattended Installation, Imaging, Desktop Management, Application Virtualisation), frägt man sich, ob es angesichts der Zeit und Kosten nicht generell günstiger wäre, auf komplett anderen Architekturen zu arbeiten…
Aber wer will sich von den Analysten schon vorhalten lassen müssen, er betreibe eine “nicht Standardkonforme Umgebung”, was dann zu einem schlechteren Rating bei der Bank führt (BASEL II)…
24 Jul
Wie heute bekanntgegeben wurde, verschenkt VMWare ab sofort seinen um die Managementfunktion beraubten ESX Server 3i. Dieser auch für Embedded geeignete Version kostete bisher bei den bekannten Serverherstellern um die 500,- EUR. Für Testysteme, oder für alle, die mal die “richtige” VMWare-Luft schnuppern wollen genau das Richtige. Nach und nach werden alle Virtualisierer for free sein; warten wir mal, bis VMotion auch in diese Kategorie fällt.
By the Way: Wer sich aktuell bei VMWare eine Demo des ESX zieht, bekommt ein VMWare-Login, mit dem er berechtigt ist, den VMConverter Prfessional (mit BootCD) von der Website downzuloaden. Damit ist fast eine Livemigration von physical zu virtuell (P2V) nöglich.
siehe heise.de
6 Jun
Wenn sich eine Virtual Machine so verhangen hat, dass per GUI jedweder Art nichts mehr zu machen ist, dann hilft nur noch eines: elemen elimen killen!
How can I kill a stuck virtual machine?
ESX 3.0 method
o Login to the service console
o You can check the VM state by typing “vmware-cmd /<path to VM directory>/server.vmx getstate”
o Type “ps -ef | grep <virtualmachinename>”
o The second column is your pid of the vmkload_app of the Virtual Machine, you can also type “ps –eaf” to see all running processes
o Type “kill -9 <pid>”
o Check VM state again, it should now be off
o Type “vmware-cmd /<path to VM directory>/server.vmx start” to power on VMESX 3.0 Alternate method
o Login to the service console
o Get the vmid of the VM you want to kill by typing “vm-support –x”
o Kill the VM and generate core dumps and logs by typing “vm-support –X <vmid>”
o You will be prompted if you want to include a screenshot of the VM, send an NMI to the VM and send a ABORT to the VM, you must answer Yes to the ABORT question to kill the VM. The entire process will take about 5-10 minutes to run. It will create a tar archive in the directory you run it in.
It´ll be back!
siehe VMTN