Knowledgebase
30 Okt
Von dem neuen “Windows Azure” ist in den letzten Tagen ebenso häufig die Rede wie vom “Cloud Computing” sowie den geplanten “Web-Versionen” von Word, Excel und PowerPoint. Die wirklich interessanten Neuigkeiten für alle Access-Entwickler sind dabei ein wenig untergegangen. Wie das Access-Team von Microsoft angekündigt hat, wird es in Zukunft möglich sein, Tabellen, Formulare, Berichte und andere Datenbank-Objekte aus Access in “The Cloud” zu speichern:
Access Team Blog: Announcement: Storing Access apps and data in the cloud
Mit anderen Worten: Ihre Datenbank-Anwendungen lassen sich mit wenig Aufwand auf ein Server-Cluster mit “Windows Azure” übertragen und können auf diese Weise von jedem Internet-Anschluss der Welt genutzt werden. Die SQL Data Services von Windows Azure übernehmen dabei die Verwaltung Ihrer Daten und ermöglichen es gleichzeitig, dass andere Anwender Ihre Daten “abonnieren” können und nach Änderungen automatisch auf dem neuesten Stand gehalten werden.
Im Blog des Access-Teams sind bereits entsprechende Screenshots zu sehen, aber derzeit handelt es sich natürlich noch nicht um ein fertiges Produkt. Im Praxistest müssen sich Stabilität und Zuverlässigkeit noch beweisen, aber wenn die versprochenen Funktionen in dieser Form tatsächlich umgesetzt werden, wird sich das mögliche Einsatzgebiet von Access künftig wesentlich erweitern. Mit ersten Betaversionen wird im Laufe des 1. Quartals 2009 gerechnet.
siehe Access Blog, smarttools.de
22 Apr
Microsofts SQL Server 2005 kann beim Aufbau einer Verbindung (nach der Authentifizierung, aber noch vor dem Connection-Establishment) einen Trigger ausführen. Nützlich ist das z.B. um die Anzahl gleichzeitiger Verbindungen eines Logins zu prüfen, eigene Sessionverwaltungseinträge zu setzen, Logs zu schreiben usw..
17 Apr
Ein offensichtlich großes Problem. Der MS SQL-Server 2005 kann inzwischen mit Hashes verschiedener Art umgehen, auch MD5. Nur ist die Ausgabe nicht immer so, wie man es erwartet. Eine Wrapper-Function löst das Problem:
CREATE FUNCTION [dbo].[fn_md5] (@string VARCHAR(8000))
RETURNS VARCHAR(100) AS
BEGIN
Declare @tmp varchar(100)
select @tmp = master.dbo.fn_varbintohexstr(HashBytes(’MD5′, @string))RETURN SUBSTRING(@tmp, 3, LEN(@tmp)-2)
END
Mit
SELECT dbo.fn_md5(’test’)
erhält man nun den gewünschten Hex-String
siehe tech-archive
3 Apr
Die Postrelationale Datenbank InterSystems Caché ist in sehr vielen Anwendungsbreichen v.a. im Gesundheitswesen im Einsatz. Die hierzulande relative unbekannte Datenbank genießt hauptsächlich in den USA und Skandinavien einen sehr guten Ruf. Aufgrund der rel. geringen Verbreitung ist die Zahl der verfügbaren Tools etwas eingeschränkt. Umso erwähnenswerter ist es, wenn neue Tools verfügbar sind. Beispielsweise der Caché-Monitor. Er ist ein auf die speziellen Eigenheiten von Caché abgestimmter SQL-Editor mit einigen Managementtools.
Einziges Problem: Wenn Sie nicht selbst auf Caché entwickeln, werden Sie Probleme haben, den JDBC-Treiber zu bekommen. Es hilft nur Eines: Download des Caché Studios, installieren und den Treiber “CacheDB.jar” aus “C:\InterSystems\Cache\Dev\java\lib\JDK” herauskopieren. Dann klappts auch mit vielen anderen Java-Tools.
Hier noch der Connectionstring für Caché JDBC:
Driver: “com.intersys.jdbc.CacheDriver”
Database: “jdbc:Cache://<host>:<port>/<namespace>”
Wobei “namespace” den Namen der zu verwendenden Datenbank wiederspiegelt
2 Apr
Um dem JasperServer einen MS SQL-Server 2005 als Datenquelle geben zu können, sind einige Besonderheiten zu beachten: Zuallererst muss der JDBC-Treiber von MS installiert werden. Die Datei “sqljdbc.jar” ist dabei (bei einer Windows-Installation) unter “C:\Programme\jasperserver-2.1\apache-tomcat\webapps\jasperserver\WEB-INF\lib” abzulegen (Nicht vergessen: Tomcat neustarten, damit der Treiber gefunden wird). Bei der Angabe der datasource im JasperServer sind folgende Angaben nötig:
…
Driver: “com.microsoft.sqlserver.jdbc.SQLServerDriver”
URL: “jdbc:sqlserver://MeinDBServer;databaseName=MeineDB;SelectMethod=cursor”
…
Die SelectMethod ist wichtig, damit die Daten richtig an den JDBC-Treiber übergeben werden können, ansonsten entstehen Cursor-Fehler (siehe MS KB).
Und siehe da: “Bin ich schon drin oder was?”
Einige Infos werden auch dem mssqljdbc-Treiber beigelegt, im Unterverzeichnis help/ des entpackten Treibers ist die HMTL-Dokumentation. In der index.htm führt der Punkt “Connecting to SQL Server” und “Building the Connection URL” zum Ziel.
Auch im JasperServer-Pro-Install-Guide.pdf auf Seite 47/48 finden sich ein paar Hinweise.