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12 Jun
Wer hätte das gedacht, dass der aus 386 und 486 bekannte Co-Prozessor nochmal ein Revival feiern darf? Der aktuelle Trend der Hauptprozessoren weg vom Gigahertz-Gigantismus hin zu echter Anwendungsperformance schielt auf die in Hardware gegossene Unterstützung von oft genutzten Funktionen/Algorithmen. Viele Multimediabefehle sind in den Chips schon enthalten. Aber für rechenintensive Arbeiten eignen sich andere, wesentlich performantere und billigere(!) Chips um längen (Faktor 20) besser: die GPUs
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AMD (vormals ATI) hat hierfür Streamprocessing, Nvidia CUDA und IBM den PowerXCell8i für die Anbindung von Anwendungen an die Rechenpower der Grafikkarte. Einige Supercomputer(1,2,3) nutzen dies bereits in einer Hybrid-Configuration(1,2).
Wann diese Leistung auch für den Normaluser verfügbar ist, kann am ehesten die Apple-Gemeinde absehen: In OS X 10.6 (aka Snow Leopard) wird das Betriebssystem native die Grafikkarte als Applikationsbeschleuniger nutzen können.
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